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                   NÄHRSTOFFBEDARF

Man kann eine Katze sehr leicht zum verwöhnten Esser erziehen.
Einseitige Ernährung macht sie auf Dauer krank. Aber auch ein Überangebot
von einigen lebensnotwendigen Stoffen über einen längeren Zeitraum führt
zu krankhaften Störungen, die mit einer Vergiftung gleichzusetzen ist. Es ist
deshalb die Aufgabe des Katzenhalters, auf eine ausgewogene Ernährung zu
achten. Geeignete Katzennahrung enthält 25 bis 30% Eiweiß und 15 bis 40%
Fett.

Katzen haben einen fünf mal höheren Eiweißbedarf als Hunde. Das Eiweiß
wird zum Wachstum, zur Produktion von Blutzellen, zur Zellesteuerung,
Enzymen und Antifettkörpern benötigt

Vom Katzenkörper können keine essenziellen Fettsäuren erzeugt werden
und müssen im Katzenfutter enthalten sein. Dazu sind die fettlöslichen
Vitamine A, D, E, F, G. Hier bietet sich nicht zu mageres Fleisch,
Weizenkeime, Sonnenblumenöl und Butter. Bei einer Unterversorgung der
Fette, besteht das Risiko eines gestörten Wachstums und Immunschwäche.

Kohlenhydrate sind in Reis, Haferflocken, Nudeln und Kartoffeln enthalten.
Diese werden direkt in Energie umgesetzt sowie nur teilweise in der
Muskulatur gespeichert. Zuviel Kohlenhydrate werden in Fett umgewandelt
und machen die Katze dick.

 

Katzen können wegen ihrer Gebissform nicht kauen. Von daher muss das Futter in kleinen Brocken gereicht
werden. Durch wissenschaftliche Untersuchungen weiß man heute sehr gut über die artgerechten Nahrungs-
bedürfnissen der Katze bescheid.

Die meisten Katzen kommen sehr gut mit Fertignahrung zurecht. Das angebotene Fertigfutter in Trocken-
und Nassform hat alles, was für die Gesundheit des Tieres wichtig ist. Von daher liegen die Vorteile des
hochwertigen Fertigfutters auf der Hand. Hier kann man sicher sein sein Tier richtig zu ernähren.

 

                                           NASSFUTTER

 Nassfutter ist in Dosen, Schälchen, Tetrapackformen und verschweißten Tütchen erhältlich. Auch hier bieten
die Hersteller die komplette Angebotspalette für alle Altersklassen an. Der Wasseranteil von Nassfutter liegt
etwa bis 79 bis 80%. Von daher ist Wasser zum Futter bedingt nötig.

Auch hierbei sollte auf hochwertige Inhaltsstoffe geachtet-, und chemische Zusatzstoffe vermieden werden!
Es muss nach Öffnung unverzüglich verbraucht
werden da das Futter leicht verdirbt.

 Einige Nassfuttersorten und ihre Zusammensetzung findet Ihr hier:

http://www.katzen-forum.net/nassfutter/12021-nassfutter-ubersicht.html 

 

 

  TROCKENFUTTER

Ob mit Geflügel, Huhn, Pute, Lamm, Kalb, Rind, Innereien, Fisch, Kaninchen oder Wild und vieles mehr, so ist
das Trockenfuttersortiment von verschiedenen Herstellern für alle Alterklassen optimal abgedeckt.
Trockennahrung reinigt das Gebiss, enthält ca. 15% Feuchtigkeit. Von daher muss stets frisches Wasser zur
Verfügung stehen.

Beim kauf von Trockenfutter sollte auf hochwertige Inhaltsstoffe geachtet werden. Meiden Sie Trockenfutter
mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Zucker sowie Geruchsstoffen. Diese chemischen Zusätze können die
Gesundheit der Katze beeinträchtigen und zum Beispiel zur Futtermittelallergie führen!

Trockennahrung sind in verschiedenen Gewichtsklassen sowie Verpackungsformen und Säcke erhältlich.

 

                        BARF? Was ist das?

Der Begriff B.A.R.F. wurde aus dem Englischen übernommen und steht für „Bones And Raw Food“ bzw. „Biologically Apropriate Raw Food“, zu deutsch: „Biologisch Artgerechte Roh Fütterung“

Hierbei legt man die natürliche Ernährung (bzw. frei lebender Caniden) der Katze zugrunde.
Der Hauptbestandteil der Nahrung bildet Fleisch, welches in der freien Natur durch die erlegten Beutetiere geliefert wird. Die Beutetiere werden grösstenteils komplett verspeist, so dass neben dem reinen Muskelfleisch auch noch Innereien, Knochen, Blut, Fell bzw. Federn und der evtl. vorhandene Mageninhalt als Nährstoffquelle dienen.
Wild lebende Wölfe fressen außerdem Beeren, Gräser, Kräuter, Früchte und andere pflanzliche Kost. Diese natürliche Zusammensetzung von hochwertigen Proteinen, Vitaminen, Mineralien, Salzen, Enzymen gewährleisten ein gesundes Immunsystem und eine optimale Verdauung, die Kiefermuskulatur wird beansprucht und das Kauen des Fleisches dient als „natürliche Zahnbürste“.

 

                              Warum BARF?

Wenn man die Inhaltsstoffe industriell gefertigter Futter mit dem natürlichen Speiseplan der Katze vergleicht, fällt schnell auf, dass die Zusammensetzung sich teilweise stark unterscheidet.
Getreide, das in der Natur oftmals nur durch den Mageninhalt der Beutetiere aufgenommen wird, bildet in manchen Fertigfuttersorten, insbesondere Trockenfutter, einen hohen Bestandteil.
Darüber hinaus können unnötige Lock-, Aroma- und nicht verwertbare Füllstoffe enthalten sein, sowie Konservierungsmittel.
Leider ist die Deklaration der Inhaltsstoffe nicht immer so transparent, wie man sich das als Tierhalter wünscht.

 

                         Welches Fleisch?

 

 Grundsätzlich ist alles geeignet, was die Katze bzw. der Hund frisst. Mit einer Ausnahme: Rohes Schweinefleisch (auch Wildschweinfleisch!) darf nicht verfüttert werden, da es den Erreger der Pseudotollwut (Aujszkische Krankheit ) enthalten kann. Gekochtes Schweinefleisch kann unbedenklich gefüttert werden.
Je nach Akzeptanz eignen sich Rind, Lamm, Geflügel, Kaninchen, Wild und Hase.
Fisch wird sowohl von Hunden wie auch Katzen meist gerne gefressen, allerdings sollte man nur Thiaminase-freie Fischsorten füttern, wie etwa Lachs, Rotbarsch, Sardinen, Kabeljau, Forelle, Scholle u.a.). Thiaminase ist ein Enzym, das das Vitamin B1 zerstören kann und in einigen Rohfisch-Sorten enthalten ist.

Knochen dürfen nicht gegart verfüttert werden, da diese beim Kochen brüchig werden und leicht splittern können.

 

Bei den Innereien hat Leber eine Sonderrolle, da diese einen hohen Vitamin-A-Gehalt besitzt und daher nicht unkontrolliert und in zu großen Mengen gefüttert werden darf. Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und wird im Körper gespeichert, daher ist eine Überdosierung möglich.
Bei Leber und wie auch bei Niere empfiehlt sich grundsätzlich die Fütterung in Bio-Qualität, da es sich hierbei um die Ausscheidungsorgane des Körpers handelt.

Katzen benötigen nur sehr wenig Ballaststoffe (ca. 5%), manche Katzen sogar gar keine. Als Zugabe eignen sich z.B. fein geraspelte oder pürierte Karotten, pürierte Tomaten oder Zucchini.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Ballaststoff-Anteil der Kotkonsistenz

 

Qellennachweis:

http://www.barf-gut.de/barf/catalog/1_infocenter_was-ist-barfen.php#1

 

                                      Rezepte zum BARFEN 

 

400g Rinderhack
600g anderes Fleisch (z.Bsp. 300g Putenherzen und -mägen)
500g Hühnerhälse
1,5g Salz
37,5g Leber
100g Eigelb
50g Bierhefe (gibts in der Gesundheitsabteilung in jedem Supermarkt) oder Gimpet Vitaminflocken
20g Lachs (kann bei nicht ausschließlicher Fütterung weggelassen werden)
2 - 3 Lachsölkapseln
1,3g Seealgenmehl (kann bei nicht ausschließlicher Fütterung weggelassen werden)
10g Fortain (kann bei nicht ausschließlicher Fütterung weggelassen werden)
30ml Weizenkeimöl (kann bei nicht ausschließlicher Fütterung weggelassen werden)

 

                                              Mit Rind 

1380 Rind (Gulasch, Suppenfleisch o.a. Muskelfleisch mit ca. 9% Fettanteil und natürlich ungewürzt!)
475g Rinderherz
87g Rinderleber
42g Schmalz (ich nehme stattdessen auch manchmal Butter)
*12g gemörserte Eierschale, (Schale von ca. 2 rohen Eiern)
6g Salz (am besten Meersalz)
*ca. 40 g Gemüse ( z.b. pürierte Tomate, geraspelte Möhre, Weizenkeime etc.)
*1 Teelöffel Hefeflocken (DM, Reformhaus, Gimpet)
Pro Portion (ca. 80g) zusätzlich: 200 mg Taurin

 

 

So wirds gemacht:

Fleisch lauwarm abspülen, würfeln und die Eierschale fein mörsern. Salz, Eierschale und Gemüse mit dem Fleisch vermengen und in tiefkühlgeeignete Beutel oder Schälchen abfüllen und einfrieren. Pro Portion ca. 80 g pro Katze und Mahlzeit.
Die Portion, die gerade verabreicht wird beiseite stellen. Taurin in ein wenig lauwarmem Wasser (ca. 50 ml) auflösen und über das Fleisch geben. Alles gut vermischen. Am Ende ca. 1 Teelöffel Hefeflocken über das Futter streuen.

Kleiner Tipp: falls Eure Mietzen die Supplementenbrühe nicht gerne mögen, die sich aber zwangsläufig bildet, füge ich daher dem Wasser ein wenig lactosefreie Milch oder Katzenmilch hinzu.
Anfangs würde ich generell dem Fleisch nichts außer Wasser, Fett, Taurin und Salz zufügen, da diese Dinge relativ geschmacksneutral sind. Wichtig ist nur, dass das Taurin gut aufgelöst wird, da es sonst unangenehm auf der Zunge kribbelt.

Bei der Verwendung des eingefrorenen Fleisches gelten die gleichen Regeln wie für den menschlichen Verzehr: Ich hole das Fleisch am Vorabend aus dem Gefrierfach und taue es langsam im Kühlschrank auf.

 

 

             Rezept für 16 Tage Futter für eine Katze


                           1 Suppenhuhn á 1200g 
                               500g Hähnchenherzen  
                              500g Hähnenmägen
                              56g Hähnchenleber 
                            110g Möhre 
                           12,5g easy B.a.r.F 
                          1,34g Seealgenmehl
                           3,2g Fortain 
                            17g Weizenkeimöl 
                         0,73g Knochenmehl
                         5,75g Eierschale 
                            5g Taurin 
                          60g Schweineschmalz 

                      

 

Ebenfalls kann gewolftes ganzes Huhn oder gewolftes Eintagsküken gefüttert werden. Da meine Mietzen noch klein sind bekommen sie es in gewolfter Form, da sie es entweder größer noch nicht fressen können oder nicht mögen. So kann man immer einen Teelöffel Nassfutter unterschummeln.

 

 

 

 

 

 

 

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